Mittwoch, 12 März 2014 00:00

Tip des Tages 12.03.2014

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Wer seinem Hund auch während Trainingseinheiten Ruhe gönnen möchte, sollte schon früh einen "stillen" Ort einführen. Das kann eine Decke oder aber auch eine Box sein.

 

Für viele Hunde ist es einfacher ein ruhiges Verhalten, insbesondere wenn andere Hunde arbeiten, wenn sie sich an einem aufgebauten ruhigen Verhalten festhalten bzw. orientieren können.

Ich hab euch heute dazu mal einen kurzen Ausschnitt aus den ersten Schritten meines Borders Collies beim Aufbau der stillen Decke mitgebracht. Die Aufnahmen sind fast 5 Jahre alt, zeigen aber das auch ein Welpe schon lernen kann sich eine Zeitlang ruhig zu verhalten. Im Laufe der Zeit wird dann sowohl die Ablenkung als auch die Zeit die der Hund auf der Decke zubringt verlängert. Diese Übung ist zwar eine gute Vorübung für die Ablage z.B bei der BH, da der Hund lernt zu warten, hat damit aber ansonsten nicht viel zu tun, da es sehr wichtig ist das der Hund das Verhalten mit der Decke oder eben einer Box verknüpft um später überall ruhig werden zu können. 

Montag, 10 März 2014 00:00

Tip des Tages 10.03.2014

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Unterschätzt den Effekt von Ruhe auf euren Hund, und damit auf euer Training, nicht. Damit meine ich nicht das ruhige Laufen selbst, sondern zur Ruhe kommen und abschalten. 

Ruhe bzw. Ruhezeiten sind für mich genauso Bestandteil eines guten Trainingsplans oder Trainings, wie Trainingseinheiten selbst. Egal ob es sich um ganze Ruhetage, nach anstrengenden Trainingseinheiten ,Ruhezeiten zwischen zwei Läufen im Turnier oder aber auch einfachmal das Ablegen am Parcoursrand, jeder Hund profitiert davon wenn er die Möglichkeit bekommt zur Ruhe zu kommen. Auch wenn der Hund nicht offensichtlich Ruhephasen einfordert solltet ihr schon früh in eurem Training den Hund dazu "anhalten" sich diese zu nehmen, in dem ihr ihn auch wirklich mal in Ruhe lasst. 

Samstag, 08 März 2014 00:00

Tip des Tages 08.03.2014

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Dieses Zitat stammt aus einem entspannten Feiertagstraining mit meiner Gruppe. Da wir an dieses Tag eine Menge Zeit hatten, beschäftigten wir uns mit einem wirklich komplizierten Parcours und irgendwann hatte ich das Gefühl das eine meiner Schülerinnen sich selbst im weg stand weil sie alles richtig machen wollte.

Agility ist ein komplizierter Sport. Wenn man nicht aufpasst kann man sich und dem Hund schaden. Und je schwieriger der Parcours des du unbarmherziger ist dieser Sport, so dass der kleinste Fehler schon bestraft wird. Aber dennoch ist Agility ein Praxis-Sport und ein Sport den man mit einem Partner ausführt. Deshalb sollte niemals Angst etwas falsch zu machen euch durch den Parcours begleiten, sondern der Ehrgeiz es für euch und euren Hund richtig zu machen. 

Donnerstag, 06 März 2014 11:15

Tip des Tages 06.03.2014

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Ich bin ein totaler Fan von Trainingstagebüchern. Egal ob man das klassische Notizbuch oder eine digitale Version nutzt, einen Trainingstagebuch hat nicht nur den Vorteil das man Entwicklungen festhalten und nachvollziehen kann. Auch wenn mal etwas nicht so gut läuft, ist das Trainingstagebuch für mich eine gute Möglichkeit Trainingseinheiten zu dokumentieren und danach aber auch abzuhaken.

Eine gute und einfache Möglichkeit ein Trainingstagebuch zu führen sind Apps fürs Smartphone/Tablett, die sich dann einfach auch mit dem PC und Mac syncronisieren. Apps wie OneNote oder EverNote können dabei nicht nur Text aufnehmen sondern auch Bilder und Videos. So entsteht relativ schnell und bequem ein digitales Trainingstagebuch, das man sich auch später gerne mal anschaut.

 

OneNote 

Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.microsoft.office.onenote&hl=de

Iphone und Co.: https://itunes.apple.com/de/app/microsoft-onenote-fur-iphone/id410395246?mt=8&affId=686431

 

EverNote:

Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.evernote&hl=de

Iphone und Co.: https://itunes.apple.com/de/app/evernote/id281796108?mt=8&affId=686431

Dienstag, 04 März 2014 11:12

Tip des Tages 04.03.2014

geschrieben von

Ich weiß das viele Hundetrainer sagen das das Spielzeug dem Menschen gehört und der Hund damit spielen darf ,während viele Hundeführer denken das Spielzeug gehöre in allererster Linie dem Hund. Doch für mich ist das Spielzeug nur ein Werkzeug. Dass eigentlich Spiel findet zwischen mir und dem Hund statt und ich bediene mich dem Werkzeug Spielzeug weil es unangenehm wäre wenn der Hund, so wie er es mit anderen Hunden tut, mit meinem Körper spielen würde.

Auch wenn ich bestimme wie (also möglichst ohne mich zu verletzen ;-) ) und wann gespielt wird, sollte ich mein "Werkzeug" immer an den jeweiligen Hund anpassen. Denn ein Werkzeug ,mit dem man als Team arbeiten möchte,welches einem der beiden Partner nicht gefällt bzw. mit dem er nichts anfangen kann, ist ein nutzloses Werkzeug. Deshalb sollte das Spielzeug sowohl zum Hund als auch zum Menschen passen.

Sonntag, 02 März 2014 09:20

Tip des Tages 02.03.2014

geschrieben von

Für alle die einen Youtube-Account ( man kann auch einen Account haben ohne selbst Videos hochzuladen) haben, ist das abonnieren von Kanälen eine sehr gut Möglichkeit auf dem neusten Stand zu bleiben und einzelnen Sportlern über die Schulte zu schauen. Finden kann man interressante Kanäle sehr gut in dem man sich anschaut wer wen abonniert hat. Wenn man einen Youtube-Kanal z.B den von Agility2go http://www.youtube.com/user/amazingborders/about aufruft und den Reiter "Über uns" wählt, findet man alle Kanäle die dieser Kanal abonniert hat. So hat man meistens schon eine sehr große Auswahl von vielleicht interressanten Youtube-Kanälen.

 

Freitag, 28 Februar 2014 12:30

Tip des Tages 28.02.2014

geschrieben von

Die Futterqualität ist ein sehr wichtiges Trainingswerkzeug, auf das ihr achten solltet. Denn die meisten Hunde ziehen aus der Qualität und Menge des Futters Rückschlüsse daraus wieviel Wert ihre Erbrachte Leistung hat. Das heißt je höher die Qualität desto größer die Wahrscheinlichkeit das der Hund das gewünschte Verhalten zeigt bzw. desto mehr strengt der Hund sich an. Dass heißt man muss sowohl darauf achten das man "einfache" Dinge nicht zu hoch bewertet als auch darauf das man schwierige Dinge nicht zu niedrig bewertet. Daher sollte man für jeden Hund ein kleines Ranking von 2 bis 3 Futterbelohnungen haben die man dann entsprechend einsetzt. 

Mittwoch, 26 Februar 2014 17:20

Tip des Tages 26.02.2014

geschrieben von

Unabhängig davon ob ihr verbale Kommandos nutzt oder nicht solltet ihr euch einmal die Mühe machen festzuhalten, mit welchen Kommandos ihr was signalisieren wollt. Genauso wie man auch im Alltag die Kommandos z.B fürs hinsetzen oder heran kommen, nicht wechseln sollte wie andere ihre Socken, sollte man auch im Agility eine gewisse Konsistenz in seinen Kommandos haben. So eine Tabelle erstellt man schnell ( nicht einfach übernehmen sondern selbst machen ;-)) und sie macht sich z.B auch sehr gut an der heimischen Pinnwand.

Mittwoch, 12 Februar 2014 09:28

eng vom Hundeführer weg springen

geschrieben von

Auf das Turn-Kommando hin soll der Hund eine Hürde eng vom Hundeführer weg springen.

Course1t

Das heißt der Hund muss lernen eine Hürde möglichst eng vom Hundeführer weg zu springen. Diese signalisieren wir ihm später im Parcours mit folgender Kommando-Kommbination.

$1·         Verbales Kommando

Auch hier ist das Kommando frei wählbar, allerdings sollte man ein Kommando für das weite vom Hundeführer weg arbeiten haben und eins für das enge weg springen.

$1·         Positions-Kommando

Auch bei diesem Kommando befindet sich der Hundeführer nah vor der Hürde und nah dem Ausleger um den der Hund eng springen soll.

$1·         Schulter-/Arm-Kommando:

Dieses Kommando wird mit dem Gegenarm angezeigt. Unterstützen kann man den Hund indem man die Bewegung nachahmt die er vom Weg-Kommando kennt.

Course2

$1·         Bewegungs-Kommando:

Bei Kommandogabe sollte der Hundeführer stehen. Erlaubt ist eine leichte Bewegung zum Ausleger hin.

Mittwoch, 12 Februar 2014 09:23

hinter eine Hürde kommen

geschrieben von

Auf das Zu-Kommando hin soll der Hund um einen Ausleger vorbei zum Hundeführer kommen und diese von dort aus springen.

Course1z

Dementsprechend muss der Hund lernen auf das Kommando hin, am Ausleger vorbei zum Hundeführer zukommen und von dort aus zu springen. Dieses zeigen wir mit folgender Kommando-Kombination an.

$1·         Verbales Kommando

Hier sollte man ein möglichst kurzes und prägnantes Kommando wählen. Da das Zeitfenster in der Hund reagieren muss unter Umständen recht klein ist.

$1·         Positionskommando:

Bei diesem Kommando befindet sich der Hundeführer vom Hund aus hinter der Hürde und nah an dem Ausleger den der Hund umrunden soll. Hier bleibt der Hundeführer bis der Hund den Ausleger passiert hat

Course2z

$1·         Schulter-/Arm-Kommando

Hierbei nutzt der Hundeführer den Arm der dem Hund am nächsten ist, um diesem anzuzeigen wohin er kommen soll.

 

$1·         Bewegungskommando:

Bei diesem Kommando ist es wichtig das der Hundeführer die Position frühzeitig vor dem Hund einnimmt. Somit wird das Kommando entweder aus dem Stillstand oder während der Bewegung vor dem Hund gegeben.