Grundlagen 11: Variationen vom Ketschker

In den letzten zwei Jahren hat sich der Einsatz von Ketschker und dessen Varianten unheimlich weiter entwickelt und dennoch ist er meiner Meinung nach dennoch nicht überall als Grundlage angekommen. Dabei kann man ihn unheimlich vielseitig einsetzen und wenn man weiß wie man ihn richtig aufbaut kann ihn jeder.

In den letzten zwei Jahren hat sich der Einsatz von Ketschker und dessen Varianten unheimlich weiter entwickelt und dennoch ist er meiner Meinung nach dennoch nicht überall als Grundlage angekommen. Dabei kann man ihn unheimlich vielseitig einsetzen und wenn man weiß wie man ihn richtig aufbaut kann ihn jeder.

Aufbau

Wenn man versucht den Ketschker zu beschreiben ist das dominanteste und das was bei allen Varianten gleich ist, dass der Hund in den Rücken des Hundeführers springen bzw. laufen muss . Und da liegt auch schon das Geheimnis. Ohne das man ein Kommando übt auf das der Hund einmal hinter einem her läuft, funktioniert kein guter Ketschker. Und dieses Kommando muss wirklich sitzen und dem Hund in Fleisch und Blut übergehen damit man ihn im Parcours einsetzen kann.

Aufbau

Mit dieser Grafik habe ich versucht euch mal ein paar Variationen darzustellen und gleichzeitig zu zeigen was man alles mit nur einer Hürde bzw. zwei Hürden üben kann und sollte. Je mehr Zeit und Geduld man in den Aufbau des Kommandos investiert desto besser kann man hinterher das Kommando im Parcours einsetzen.

Übung: Varianten vom Ketschker

möglichkeiten

Beschreibung:

Wenn man beginnt den Ketschker im Parcours um zusetzten , helfen einem geringere Abstände mehr als größere. So kann der Hund schneller erkennen wo es hingehen soll und ist schneller an dem gewünschten Ziel. Dennoch sollte man gerade bei den Large Hunden schauen ob der Hund mit den geringen Abständen klar kommt, den was hilft einem ein guter Ketschker wenn die Stangen nur so fallen. Da muss man dann ein bisschen Gefühl wallten lassen und das richtige Maß finden, das dem Hund erlaubt die Übung zu verstehen aber keine unmöglichen Verrenkungen fordert.

Übung 1:

Übung1.1

Beschreibung:

Durch den Tunnel hat der Hundeführer die Möglichkeit sich schon mal gut zu platzieren. Doch sollte man darauf achten das man nicht zu statisch arbeitet weil es sonst dem Hund unheimlich schwer fällt in den Rücken des Hundeführers zu springen. Da heißt es den Schwung vom Hund aufzunehmen und den Hund mit einer leichten Rückwärts-Bewegung zu unterstützen.

Übung 2

Übung1.2

Beschreibung:

Sich aus dem Lauf gegen den Hund zu drehen und der Hund nimmt trotzdem die Hürde an, muss geübt werden. Natürlich kann es am Anfang sein das der Hund da zögert, aber da hilft nur es immer wieder zu üben und dem Hund so zu zeigen das es okay ist da in den eigenen Rücken zu springen. Wenn man das kann, gibt es aber keine andere Führvariante bei der man selbst wieder so schnell in die Vorwärtsbewegung kommt und die dennoch den Hund möglich eng springen lässt.

Übung 3

Übung1.3

Beschreibung:

Eine weitere Variante des Ketschker ist wenn der Hund in unserem Rücken über eine Hürde springt. Hier muss man darauf achten das man nicht zu früh wieder in die Vorwärtsbewegung startet weil sonst schnell die Stange hinter einem purzelt. Deshalb gehört so eine Variante auch eindeutig in ein gutes Sprungtraining.

Übung: Ketschker in Kombination dem Slalom

Übung2

Beschreibung:

Der Ketschker am oder nach dem Slalom kann ein Segen sein, doch nur dann wenn der Hund den Slalom beherrscht. Und das zeigt wieder warum es so wichtig ist das der Hund eine gute Geräteausbildung hat. Denn wenn man an solchen Führvarianten wie z.B dem Ketschker feilt, sollte man sich keine Gedanken darum machen müssen das der Hund richtig einfädelt oder im Slalom bleibt.

Übung 1:

Übung2.1

Beschreibung:

Um den Ketschker an der Hürde 3 gut laufen zu können muss man sich etwas vom Slalom absetzen können. Denn nur wenn man den Ketschker einleiten kann bevor der Hund die Hürde erreicht hat man den Effekt das der Hund versteht das es um den Ketschker geht und möglichst kurz springt.

Übung 2:

Übung2.2

 

Beschreibung:

Wenn der Hund im eigenen Rücken in den Slalom einfädeln soll muss man sich sicher sein das der Hund den Eingang beherrscht. In diesem Fall sind die beiden Übungen nur gespiegelt aber der Slalomeingang in der Übung B ist doch wesentlich schwerer als der in der Übung A. Deshalb sollte man auch immer mit der Übung A anfangen und wenn diese gut klappt sich an die Übung B herantasten.

Übung 3:

Übung2.3

 

Beschreibung:

 

Wenn der Hund beim Ketschker gegen seine eigentliche Laufrichtung springen muss, muss man den Ketschker schon früh genug vorbereiten. Das heißt man muss noch früher dran sein um dem Hund die möglichkeit zu geben sich darauf einzustellen und richtig rum zu springen. Sonst kann es schnell passieren das der Hund in die andere Richtung springt.

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