Grundlagen Reihe 8- Die Wand

Obwohl die Wand und der Steg beides Kontaktzonen-Geräte sind, stellen sie sehr unterschiedliche Anforderungen und machen andere dinge möglich. So sind bei der Wand weniger und damit auch weniger schwierige Aufgänge möglich dafür muss man sich von der Wand viel öfter nach vorne oder zu Seite absetzen.

Obwohl die Wand und der Steg beides Kontaktzonen-Geräte sind, stellen sie sehr unterschiedliche Anforderungen und machen andere dinge möglich. So sind bei der Wand weniger und damit auch weniger schwierige Aufgänge möglich dafür muss man sich von der Wand viel öfter nach vorne oder zu Seite absetzen.

Auf- und Abgänge:

Auf-und-Abgänge

Beschreibung:

Wie ihr seht unterscheidet sich die Auf-und Abgänge Übung für die Wand schon von der für den Steg. Das Prinzip ist aber das gleiche, möglichst viele Auf- und Abgänge zu üben . Nur der Hund der viele Aufgänge und Abgänge kennen gelernt hat kann seinen Bewegungsablauf anpassen und das Gerät schonend erfolgreich abarbeiten. Bei der Wand ist dabei weniger darauf zu achten das der Hund möglichst Grade auf die Wand kommt als das er mit genügen Schwung die Wand anlaufen kann. Hier muss der Hundeführer oftmals einen Schritt mehr gehen um den Hund in einem größeren Bogen auf die Wand zu führen.

Absetzen:

absetzen

Beschreibung:

Was ein bisschen aussieht wie moderne Kunst, ist eine wichtige Übung die jeder Hund an der Wand beherrschen sollte. Sich ohne Zeitverlust nach vorne und seitlich absetzen zu können ist wichtig um sich gut Positioniert zu können. Wenn ein Hund Probleme damit hat die Kontaktzone zu arbeiten wenn der Hundeführer nicht in der unmittelbaren Nähe ist kann für den Anfang der Trainer den Hundeführer ersetzen. So gewöhnt der Hund sich daran das der Hundeführer sich von der Kontaktzone entfernt und man vermeidet Fehler an der Zone. Die Hilfe des Trainers wird dann natürlich wieder langsam abgebaut.

Parcours

Parcours1

Beschreibung:

In diesem Parcours und auch in den Sequenzen dazu habe ich versucht Wand. Auf- und Abgänge zu zeigen die oftmals vergessen werden oder aber nicht geübt werden weil man meint das sie den Hund zu sehr belasten. Da stellt sich aber die Frage welche Belastung schlimmer ist, die der Hund kennt und einschätzen oder die die ihm plötzlich auf einem Turnier begegnet ? Ich denke wenn man es nicht übertreibt kann und sollte man auch enge und schräge Wand Aufgänge üben. Viel wichtiger ist das man darauf achtet das der Hund nicht in die Wand „ knallt“ und das man die Kontaktzonen konsequent aufbaut. Denn jede Wiederholung auf Grund eines Kontaktzonenfehlers ist eine Belastung die nicht nötig wäre.

Sequenz 1:

Parcours1.1

Beschreibung

Bei dieser Sequenz wird der Wandaufgang nur dann schwierig, wenn man es nicht schafft das der Hund eng über die Hürde 3 springt. Grade bei schnellen Hunden ist es danach sinnvoll wenn man sich etwas seitlich von der Wand absetzen kann um sich einen Vorsprung für den Wechsel vor Hürde 6 zu erarbeiten. Am Steg kann man dann zu Schluss nochmal abrufen was man in der letzten Woche geübt hat, nämlich das der Hund den Steg selbstständig alleine zu Ende arbeitet.

 

Sequenz 2:

Parcours1.2

Beschreibung:

Diese Sequenz ist ein gutes Beispiel dafür das man gerade an der Wand das absetzen nach vorne sowohl beim Auf- als auch vom Abgang üben sollte. Da der Hund durch die Wand nur wenig Zeit auf uns verliert und wir ihn ja auch nicht unnötig auf der Kontaktzone stehen lassen wollen, muss es möglich sein das wir uns absetzen ohne das der Hund hinter uns beginnt zu schludern.

Sequenz 3:

Parcours1.3

Beschreibung:

 

Das seitliche Absetzen am Abgang ist die Königsdisziplin an der Wand. Besonders dann wenn der Hund, wie hier, nicht abkürzen darf sondern gerade weiterarbeiten muss. Wenn man sich seitlich absetzen möchte ist es dabei nicht so sinnvoll wenn man sich am Aufgang nach vorne absetzt, denn dann verliert man schnell den Schwung der nötig ist.

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