Grundlagen Reihe 6- Der Tunnel

Das nächste Gerät in meine Grundlagen-Reihe ist der Tunnel. Jetzt werden sich einige Frage warum so ein einfaches Gerät einen eigenen Parcoursnewsletter. Aber wenn man sich mal überlegt wie viele Team Verweigerungen an diesem Gerät bekommen oder aber an einem Tunnel in DIS laufen, kommt man zu dem Schluss das der Tunnel wohl doch schwerer ist als manch einer denkt. Deshalb stelle ich euch auch diesmal meine beiden wichtigsten Grundlagen-Übung am Tunnel vor.

Das nächste Gerät in meine Grundlagen-Reihe ist der Tunnel. Jetzt werden sich einige Frage warum so ein einfaches Gerät einen eigenen Parcoursnewsletter. Aber wenn man sich mal überlegt wie viele Team Verweigerungen an diesem Gerät bekommen oder aber an einem Tunnel in DIS laufen, kommt man zu dem Schluss das der Tunnel wohl doch schwerer ist als manch einer denkt. Deshalb stelle ich euch auch diesmal meine beiden wichtigsten Grundlagen-Übung am Tunnel vor.

 Die Eingänge:

Eingänge

 

Ähnlich wie beim Slalom möchte ich das der Hund aus allen Richtungen und egal wo ich stehe sich den Tunneleingang such wenn ich ihm das Kommando gebe. Ich habe hier  nur ein paar Eingänge aufgezeichnet, von dennen ich denke das sie oft im Training vergessen werden. Es gibt aber unzählige Kombinationsmöglichkeiten . Tunneleingänge üben ist eine gute Übung zum Einstieg ins Training oder aber zum Ausklang. Achtet aber darauf das der Hund auch wirklich nur dann geht wenn ihr ihm das Kommando gegeben habt.

Hands in und out

Handsinout

Eine Übung die viele Teams zum verzweifeln bringt ist die Unterscheidung von zwei Tunnellöchern. Früher hat man immer versucht das nicht gewünschte Loch zu zustellen was oftmals zu zu späten Wechseln und unnötigem gewurschtel vor dem Tunnel geführt hat. Inzwischen geht man dazu über den Hund ins richtige Loch zu lenken anstatt zu drücken. Das ganze ist auch gar nicht schwer wenn man klare Regeln austellt, diese trainiert und anwendet. Meine Regel heißt Führhand ausgestreckt = nimmt das weiter entfernte Loch, Führhand angelegt und Hundename = nimm das Loch was nah bei mir ist. Einige andere drehen sich dazu noch auf oder nehmen den Gegenarm. Egal wie man es macht wichtig ist das man es trainiert und es dann auch anwendet

 

Parcours

Parcours1


Beschreibung:

Ich finde das „ Tunnel-Parcours“ zu bauen und zu laufen immer Spaß macht. Das kommt aber sicherlich daher das ich diese Trainingseinheiten nicht so „Ernst“ nehme. Natürlich möchte man ein bestimmtes Ziel erreichen aber ein perfekt getroffener Tunneleingang braucht viel Übung, Timing und Konzentration. Wer sich da über jeden nicht getroffenen Tunneleingang ärgert wird schnell den Spaß verlieren.

Sequenz 1:

Parcours1.1Beschreibung:

Zu einem Tunnel-Training gehört natürlich auch immer der Sacktunnel. Ein Gerät das durchaus mit Vorsicht zu genießen ist. Zum einen kann der Hund sich sehr weh tun wenn  er zu schräg in den Tunnel läuft und man sollte sich immer vor Augen halten das der Hund im Tunnel blind ist also nicht sehen kann wo er hin rennt. Deshalb würde ich eine gute Linie zum Sacktunnel immer höher bewerten als die nach dem Sacktunnel. Deshalb ich in diesem Fall auch den Wechsel hinterm Hund gewählt um dem Hund am Eingang zu helfen . Natürlich gibt es in diesem Parcours auch noch zwei „normale“ Tunnel-Eingänge. Hier sollt ihr versuchen die Tunnel wirklich mal von hinten anzusteuern.

 

Sequenz 2

Parcours1.2

 

Beschreibung

In diesem Parcours gilt es das richtige Tunnelloch zu treffen und den Hund möglichst eng aus dem Tunnelloch zum Slalom hin abzuholen.Bei zwei nebeneinander liegenden Tunnellöchern ist es sehr wichtig das man das gewünschte zielstrebig anläuft und dem Hund so genau zeigt welches gewünscht ist. Wenn man den Hund aus dem Tunnel mitnehmen sollte kann man den Hund ruhig mit den Armen „Abholen“ . Man sollte sich aber davor hüten sich vor den Tunnelausgang zu stellen.

Sequenz 3

Parcours1.3

Beschreibung:

 

Ein gerader Tunnel erfordert eine gute Taktik. Denn sonst ist man schnell außen vor wenn Hundi durch den Tunnel direkt in den nächsten schießt. Hier heißt es sich schon am Steg abzusetzen, um sich einen Vorsprung zu erarbeiten. Was leider dann aber viele Hundeführer vergessen ist den Hund früh genug anzusprechen. Die meisten Reagieren erst wenn sie den Hund sehen. Hier heißt es aber zu agieren und den Hund schon im Tunnel anzusprechen.

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