Grundlagen Reihe 5- Der Slalom

Nachdem ich in meiner Grundlagenreihe alle gängigen Sprungkombinationen behandelt habe kommen wir jetzt zu den einzelnen Geräten. Als erstes Gerät habe ich mir den Slalom ausgesucht. Auch hier zeige ich euch wie ich den Slalom aufbaue und ein paar sinnvolle Übungen rund um den Slalom.

Aufbau: 7x7=12

Aufbau

Keine Angst ich kann rechnen aber 7x7=12 ist meine Formel für ein sinnvolles Slalom Training. Die Formel setzt sich aus 7 Station x 7 Hundeführerpositionen zusammen.


Auf der Grafik seht ihr die 7 Stationen . An jeder Station übe ich folgende 7 Hundeführerpostionen:

1.Hund auf der linken Seite

2.Hund auf der rechten Seite

3.abrufen auf der Mitte des Slalom

4.Wechsel hinterm Hund von links nach rechts

5.Wechsel hinterm Hund von rechts nach links

6.Wechsel vor dem Hund von links nach rechts

7.Wechsel vor dem Hund von rechts nach links

 

Ich übe nach diesem Prinzip von Anfang an, also auch schon wenn ich mit dem Hund an der Gasse arbeite. So habe ich später weniger Probleme beim Turnierslalom Eingänge einzuführen und zu trainieren.

 

Übung : Bis zum Ende

Übung1

Ein Problem das viele Teams meiner Meinung nach haben ist das der Hund nie gelernt hat den Slalom unabhängig vom Hundeführer abzuarbeiten. Ist der Hund einmal im Slalom brauch er eigentlich nicht mehr auf uns zu achten bis er am Ende angekommen ist . Deshalb lasse ich den Hund sehr gerne im Training von einer zweiten Hund bestätigen. Gerade Hunden im Aufbau hilft das das Gerät als ganzes zu verstehen und sich nicht vom Hundeführer ablenken zu lassen.

 Viel Spass beim üben und denkt daran der Slalom hat sehr viel mit Koordination zu tun braucht also ganz viel Übung und Routine. Wer sich nicht die Zeit nimmt das Gerät intensiv und kontinuierlich zu üben kann keine Fortschritte erwarten.

Parcours

Parcours1

 

In diesem Parcours habe ich versucht so viele Geräte mit dem Slalom und soviel Eingänge wie möglich zu kombinieren . Dennoch macht es sicherlich keinen Sinn jeden Eingang innerhalb einer Trainingseinheit üben zu wollen. Viel mehr sollte jeder den Eingang üben den er nicht so gut kann und diesen üben.

Sequenz 1

Parcours1.1

Der Slalomeingang  in diesem Parcours ist für mich einen der spektakulärsten und man kann wenn der Hund ihn kann danach süchtig werden ;-) Leider ist es er auch einer der schwersten und braucht viel Übung. In diesem Parcours macht er aber für mich nicht nur Spass sondern auch Sinn, weil es mir nach dem Slalom zu eng für einen Wechsel nach dem Slalom ist . Zu dem kann ich mich nur so schon zur Hürde 5 absetzen

Sequenz 2

Parcours1.2

 

Die Kombination Wechsel vor dem Hund-Ketschker vor dem Slalom ist aus zwei Gründen schwer. 1. kann der Hund den Slalomeingang lange nicht sehen und 2. muss der Hund in unserem Rücken einfädeln, Wir können ihm also kaum helfen, Auch das mitnehmen nach dem Slalom ist für einige Hunde schwer weil der Hundeführer sich vor den Slalom bewegt während er noch drin ist , Da muss der Hund einfach weiterarbeiten und nicht frühzeitig raus kommen.

Sequenz 3

 

 Parcours1.3

 

 

In diese Sequenz habe ich nochmal die Kombi Wechsel vor dem Hund-Ketschker gewählt um zu zeigen das man auch in einem Parcours beide Seiten gut üben kann, Leider passiert es uns oft das wir eine Seite intensiv üben und die andere vernachlässigen. Dabei ist es für den Hund viel einfacher ein und die selbe Übung von zwei Seiten in einer Übungseinheit zu üben, als die zweite Seite auf eine andere Trainingseinheit zu verschieben.

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